Wer steckt hinter diesem Unfug?

Irgendjemand, der sich antigerman1989 nennt, behauptet, Esowatch zu betreiben. Das stimmt nicht.

Samstag in Berlin: 1000 Kreuze in die Spree

Für den 18. September 2010 mobilisiert der Bun­desverband Lebensrecht zu einem „Schweigemarsch“ mit dem Titel „Marsch für das Leben“. Damit wollen die selbst ernannt­en Lebensschützer für ein generelles Verbot von Abtreibungen demonstrieren.

[weiter auf http://no218nofundis.wordpress.com/]

Kreuz.net schreibt über die letztjährigen Gegenaktionen der „finsteren Todestruppe des Aktionsbündnis ‚1000 Kreuze in die Spree‘“:

Von dem Schweigemarsch fühlten sich knapp halb so viele gewalttätige Apologeten der Abtreibungsgewalt so provoziert, daß sie die Menschenrechtler mit einer brennenden Bibel bewarfen. Sie brüllten Sprüche wie „Hätt’ Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben.“ Ein Plakat warb für „Orgasmus statt Abendmahl“. Ferner wurden Kreuze unter Gejohle in die Spree geworfen.

Na das klingt doch nach einer attraktiven Veranstaltung!

Geomantie in Erfurt?


Martin Voltersen ist Magier, genau genommen Erdmagier. Auf seiner Webseite bewirbt er genau wie zahlreiche andere Esoteriker seine Dienste als Geomant. In Kneipen liegt sein „Geomantischer Stadtplan“ aus und zeigt „Die Organik einer Stadt“. Gemeint sind damit geheimnisvolle Orte der Kraft wie große Kirchen und kleine Bio-Schnellimbisse, uralte Klosterruinen und neu eröffnete Feng-Shui-Praxen.

Auf den ersten Blick scheint es völlig plausibel, daß Voltersen in einer zweijährigen Ausbildung Zaubern gelernt hat. Aber das Studium der uralten und geheimen Schriften zum Thema Geomantie lässt Zweifel aufkommen. Und zwar gleich in mehrerlei Hinsicht:

  1. Die Zugangsvoraussetzungen. Um Geomant zu werden, muss man erst eine Ausbildung als Krieger oder Paladin durchlaufen. In seinem Lebenslauf erwähnt Voltersen aber nichts von einer Ausbildung in den martialischen Künsten.
  2. Die Fertigkeiten. Ein Geomant muss man sich ganz auf diesen Weg konzentrieren und verliert alle sonstigen Spezialfähigkeiten. Voltersen behauptet aber, neben Geomantie auch Psychologie, Energetische Körperarbeit, Charakteranalyse, Aura-Betrachtung, spirituelle Heilung, Energetik, Allergien und Ernährungsberatung zu können. In seiner Karte schmeißt er Geomantie, Feng-Shui, Astrologie, Christentum, Hinduismus und Pantheismus durcheinander. Dieser Mischmasch ist zwar typisch für die zeitgenössische Esoterik, aber für den reinen Weg des Geomanten völlig inakzeptabel.
  3. Die Initiation. Der Weg zur Geomantie ist ein steiniger. Viele Hürden müssen überwunden werden, bis man schließlich in Urnechs Sanktum auf der geheimnisvollen Realitätsebene von Kinestia die Initiation erfahren darf. Es ist kaum zu glauben, daß Voltersen das geschafft haben soll, insbesondere weil ein Chronomant nötig ist, um überhaupt nach Kinestia zu kommen.
  4. Die Karte. Es ist richtig, daß ein Geomant eine Karte seiner Umgebung erzeugen kann — auch wenn er dafür die 11. Bewusstseinsebene erreicht haben muss. Die Karte eines echten Geomanten enthält Wände, Türen, Gänge, Wege, Lebewesen und Schätze. In keinem Fall aber zeigt sie Werbung — weder für den ausführenden Zauberer, noch für andere Zauberei- und Esoterik-Geschäfte.

Es spricht also einiges dafür, daß es sich bei der Erdmagie von Martin Voltersen und anderer Geokomiker wie Marko Pogačnik um faulen Zauber handelt.

PS: Wer die uralte und geheime Quelle der Weisheit findet, kriegt eine kostenlose Charakteranalyse.

Reinkarnation gelungen: Adorno live in Fulda


Der beliebte Sozialphilosoph und Komponist Theodor W. Adorno (Mitte) spielt am kommenden Samstag live in Fulda. Mit dabei sind (v.l.n.r.) Alfred Sohn-Rethel, Siegfried Kracauer, Erich Fromm und Herbert Marcuse. Max Horkheimer wird das Orchester dirigieren.

Zustande kam das späte Comeback durch einen Zufall. Eine Gruppe von Linksradikalen hatte in einer synergetischen Reinkarnations-Gruppentherapie nach Ursachen für die häufigen Spaltungen antideutscher Gruppen gesucht. Durch einen falsch geerdeten Reinkarnationskanal manifestieren sich dabei Adorno und seine Kollegen in der Praxis von Reinkarnationstherapeut Rainer Vollmar in Dietershan bei Fulda. Schwer enttäuscht vom heutigen Zustand Kritischer Theorie entschieden sich die frisch Inkarnierten nach kurzer Diskussion dazu, sich in ihrem zweiten Leben ganz auf die Musik zu konzentrieren.

Jürgen Habermas und Axel Honneth wollten sich zu den Vorgängen nicht äußern.

Heiliger Stuhl im Angebot

Hier:

Atheistisch Buskampagne gestartet

Gestern ist in Berlin die atheistische Buskampagne gestartet. In den nächsten Wochen wird der Bus mit der Aufschrift „Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott“ über 25 Städte besuchen und mit Lesungen und atheistischen Stadtrundfahrten gegen den großen Einfluss von Religion eintreten. Eigentlich wollte die Kampagne wie ihr englisches Vorbild Werbeflächen auf öffentlichen Verkehrsmitteln mieten, aber die angefragten Verkehrsbetriebe waren allesammt nicht bereit, die gottlose Botschaft auf ihre Busse zu kleben — so viel zum Thema Glaubens- und Gewissensfreiheit.

Wie die Financial Times hier berichtet, ist die Gegenkampagne schon unterwegs: Evangelikale Eiferer folgen der Kampage mit einem eigenen Bus und drohen mit dem Religiösen Restrisiko: „Und wenn es ihn doch gibt?“

Den Busfahrplan findet man auf der Webseite der Kampagne: http://buskampagne.de.

Esoterik-Broschüre erschienen

Beim Erfurter Bildungsträger Biko gibt es seit neuestem eine esoterikkritische Broschüre mit dem Titel „Engel, Geister, Spiritualismus – zur Kritik esoterischer Welterklärungen“.

Inhaltlich geht es um Energieheilung (u.A. am Beispiel von Viktor Philippi, von dem auch hier schon die Rede war), um das sogenannte „Global Scaling“ (eine als Wortmarke eingetragene Welterklärungstheorie von Hartmut Müller), um Karma und rechte Esoterik.

Leseproben gibt es auf der Bestellseite und auf Annettes Philosophierstübchen.

Evangelikale in Marburg

Pressemitteilung von noplace.blogsport.de:

Protest gegen evangelikalen Kongress in Marburg

Vom 20.-24. Mai 2009 soll in Marburg der „6. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge“ statt finden. Organisiert von evangelikalen Gruppierungen sind unter dem Motto „Begegnung zwischen Psychotherapie und christlicher Seelsorge in Wissenschaft und Praxis“ über hundert Workshops geplant, die sich unter anderem mit Themen aus dem Bereich Sexualität und Identität beschäftigen. Unter dem Deckmantel der Wissenschaft verbreiten einzelne ReferentInnen ein konservatives Bild von der heterosexuellen Ehe als einzigem Lebensmodell und stigmatisieren Homosexualität als krankhaft und nicht erwünscht.

Die Kongressworkshops sollen in öffentlichen Räumen, wie dem Hörsaalgebäude der Universität, der Stadthalle und der Martin-Luther-Schule Platz finden. Mit den Worten: „Es ist ein Skandal, dass die Stadt Marburg sowie die Universität solchen reaktionären Veranstaltungen und christlichem Fundamentalismus eine Bühne bietet“ erteilt Nora Nebenberg vom Bündnis „Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus“ der Veranstaltung eine klare Absage. „Wir fordern Stadt und Uni auf, dem Kongress keinerlei Räume zu Verfügung zu stellen“ kommentiert Nebenberg und fügt hinzu. „Eines ist klar: Wenn
der Kongress stattfindet, dann nicht ohne unseren Protest.“

Des Weiteren sieht das Bündnis in der Pathologisierung gleichgeschlechtlicher Sexualität eine Menschenrechtsverletzung.

Evangelikale sind eine konservative Strömung innerhalb des Protestantismus, die sich durch fundamentalistische Bibelauslegung, Absolutheits- und Missionierungsanspruch auszeichnet und die nach gesellschaftlichem Einfluss streben. Ein Beispiel hierfür ist der Marburger Christus Treff, dessen wöchentliche Gottesdienste großen Anklang finden. Roland Werner, Leiter des Christus Treffs und Vorsitzender des Jugendkongresses Christival referiert ebenso wie Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, die gemeinsam mit anderen ReferentInnen im Beirat der Offensive Junger Christen (OJC) sitzt. Das vom OJC vorbereitete Seminar „Homosexualität verstehen“ wurde auf dem Christival 2008 in Bremen, aufgrund von öffentlichen Protesten, abgesagt. Beide vertreten den Ansatz, dass Homosexualität eine Krankheit ist und damit auch heilbar. Sie setzen sich für Therapien ein, um Homosexuelle „umzupolen“, was ihre homophobe Einstellung besonders deutlich macht. Auch der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland sieht in den Inhalten des Kongresses eine Gefahr für die Rechte von Lesben und Schwulen, wie er in einem offenen Brief an den Oberbürgermeister Vaupel, den Präsidenten der Uni Marburg und den Dekan des Fachbereichs Psychologie erklärt.

Das Bündnis ist im Internet unter noplace.blogsport.de zu finden

Und jetzt fassen wir uns alle mal ans Lingam…

Bei Ebay kann man jetzt Tantra-Massagen kaufen. Und nicht nur das: Für nur 8€ gibt es ein Tantra-Fernseminar. Im Preis enthalten sind: Lehrscript, Ferneinweihung und Urkunde.

Tantra kommt aus dem Hinduismus und ist eine spirituelle Praxis mit allem drum und dran – Schüler, Meister, Mysik, Erleuchtung und eben auch jede Menge Abzocke. Man unterscheidet zwischen rechtshändigem und linkshändigem Tantra. Das rechtshändige ist reinlich, männlich, gottesfürchtig und fromm. Will meinen: Man macht dabei keine Praktiken, die zur Befruchtung führen können. Das linkshändige ist eher dunkel, sinister und natürlich weiblich besetzt — wahrscheinlich, weil den damaligen Religionsstiftern diese ganze Vagina-Geschichte doch sehr unheimlich war und man in religiösen Dingen ja noch nie so erpicht auf die Meinung von Frauen war. Ensprechend musste man die Frauen, die man für tibetanisches Tantra — quasi als Zubehör — brauchte, auch nicht vorher fragen.

Daß das abscheulich ist, wird heute von den meisten Hetero-Männern — wenn auch teilweise nur zähneknirschend — anerkannt. Deswegen hat sich ein Herr Baghwan in den 1970er Jahren dran gemacht, das Tantra zu modernisieren.

Baghwan/Osho beim Abfahren seiner Jünger Baghwan/Osho beim Abfahren seiner Jünger in einem seiner mehr als 100 Rolls Royce mit Spezialausstattung

Baghwan ist der alte Künstlername von Osho. Und ja, genau, das war der Kinderschreck, der in den 1980er-Jahren immer herhalten musste, um die Gefahren von Sekten zu illustrieren: Jugendliche, die plötzlich in orangenen Gewändern Mantras murmeln, nach Poona pilgern und alle Habseligkeiten verkaufen, damit sich der Guru noch einen pinken Rolls Royce kaufen kann. Der Osho hat also in den 1970ern das Neotantra erfunden: Eine Prise Hinduismus, etwas tibetanischer Buddhismus und vor allem viel New Age-Spiritualität zusammengemixt mit dem Versprechen auf viel Sex. Als Bindemittel kam noch die pseudowissenschaftliche Theorie von Wilhelm Reich und ein charismatischer Führer dazu — fertig war ein neues esoterisches Mischgemüse.

Und wie geht das jetzt mit dem Tantra-Sex? Die sexuelle Energie im Körper wird durch spezielle Körperübungen so beeinflusst, daß man sich zu kosmischem Bewusstsein aufschwingt, mit dem Schöpfer kommuniziert und praktisch ein Übermensch wird. Konkret macht man z.B. mit dem Guru Yoni- oder Lingam-Massage, manche Leute sagen auch einfach Masturbation dazu. Mit anderen Worten: Auf zum Guru, wichsen für die Erleuchtung!

Um nicht missverstanden zu werden: Prinzipiell finde ich an Sexarbeit vor allem den patriarchale Kontext und die prekären Arbeitsbedingungen problematisch. Aber Sexarbeit durch spirituellen Klimbimm zu einer Art Gottesdienst für’s kosmische Bewusstsein aufzublasen ist doch ein bisschen arg unseriös — eine gegenseitig einvernehmliche und kostenlose Lingam-Massage im Darkroom scheint mir da doch die bessere Alternative.

Alpha Centauri

Ein Video-Tipp aus der großen weiten Welt (wie immer vielen Dank für den Hinweis) ist die Sendung Alpha Centauri. Ein Professor von der Uni München erklärt in dieser modernen Variante des Schulfunk Physik.

Besonders schön sind die Sendungen, in denen der nette Herr über Esoteriker redet, die versuchen, physikalische Phänomene zu erklären und dabei vor Aufregung fast außer sich gerät.

Schöne Beispiele auf Youtube:
Gab es wirklich eine Mondlandung?
Radosophie, vgl. dazu auch die Seite über Zahlenwunder bei arranca.de
Wann kommt der Weltuntergang? (eben doch nicht 2012)

Biophotonen und Bioelektronen

Wenn man sich nicht ordentlich kümmert, versagt das Karma. Das Spam-Karma. Wie schon hier berichtet gibt es da jemanden, der jede Menge Zeit aufwendet, um die an sich schöne Seite http://esowatch.com zu diskreditieren.

Hintergrund ist anscheinend, daß die Leute bei Esowatch nicht an Biophotonen glauben.

Das widerum ist nun wirklich nicht nett. Auch wenn Photonen wegen ihrer geringen Ausdehnung nicht bei ihrem vegtativen Tun zu beobachten sind, kann man doch nicht ernsthaft glauben, daß Bioelektronen ganz alleine den endlosen Raum zwischen den Atomkernen bewohnen, oder???

Bioelektronen

Mein Gott, hier passiert ja überhaupt nix mehr…

Ja, ich geb’s zu, alle Beteiligten an diesem Blog sind derzeit anderweitig beschäftigt. Aber versprochen, wir werden uns bessern und schon bald neue Perlen des Obskurantismus vorstellen. Bis dahin nur der Hinweis auf eine nette, wenn auch nicht mehr ganz neue Kampagne: Es gibt wahrscheinlich keinen Gott.

Jeder nur ein Kreuz: Christliche FundamentalistInnen demonstrieren in Berlin

Christliche FundamentalistInnen haben in Berlin unter dem Motto „1000 Kreuze für das Leben“ eine Demo für „die rund 250.000 Kinder [..], die nach Schätzungen von Lebensrechtsgruppen jährlich im Mutterleib getötet werden“ durchgeführt. Das sieht auf der Straße so aus:
Glaubt man den Indymedia-Berichten hier, hier und hier gab es viele phantasievolle Aktionen dagegen, was auch das christliche Nachrichtenportal IDEA hier bestätigt.
Noch mehr Stimmen zum Event gibt es bei immomentvorbei.

Da Capo – Viktor Philippi, Esowatch und das setzen von Links

Da capo…. Nachdem der Biosens e.V. gedroht hatte, gegen unseren Beitrag über Viktor Philippi und die sogenannte Bioenergetische Meditation Rechtsmittel einzulegen, haben wir aus purem Entgegenkommen den entsprechenden Beitrag entfernt.
Nun ist ein neues Schreiben ins Haus geflattert, in dem man und auch noch Links auf das Esowatch-Wiki (wie erwähnt gibt es drei voneinander unabhängige Esowatch-Seiten) untersagen will — offenbar ist man wild entschlossen, der kritischen Berichterstattung Energieblockaden in den Weg zu stellen.
Weil wir besseres zu tun haben, als uns den Sommer mit Rechtsstreitigkeiten und Schriftsätzen zu vergällen, haben wir die Links entfernt.

Kreuz.net Opfer von Kommunikationsguerrilla

Laut einem Artikel auf Indymedia haben 150 Clowns in Stuttgart ein absurdes Straßentheater veranstaltet, um gegen „religiös begründeten Sexismus und Homophobie“ zu demonstrieren:

Die Satire war in diesem Fall so gelungen, daß sich sogar echte christliche FundamentalistInnen der Spaßdemo anschlossen. Als Sahnehäubchen übernahm jetzt sogar das christliche Nachrichtenportal Kreuz.net fast wörtlich die Pressemitteilung, die Bilder und das Youtube-Video der Spaßdemo.

Kreuz.net erklärt die Antideutschen

Das überaus skurrile Christen-Fanzine Kreuz.net erklärt hier die Geschichte der Antideutschen. Das Scheitern des Antiimperialistischen Kampfes hat demnach die linke Avantgarde um Josef Fischer, Oskar Lafontaine und Günter Grass seit den 1990er Jahren auf die Idee des „negativen Nationalismus“ gebracht – linksradikale Gruppen zogen bald nach.
So weit ganz amüsant, was dann kommt ist sekundärer Antisemitismus: Die reichen US-Juden nutzen nämlich laut Kreuz.net die Geschichte, um aus der Shoa Gewinn zu schlagen und den Deutschen einen Schuldkomplex einzureden. Was kann man da sagen?
Arme kleine Deutsche…

Esowatch, die dritte

Wie das Esoblog berichtet, gibt es jetzt ein drittes Mal Esowatch. Die ‚‘Europäische Gesellschaft fuer Bioenergetik Extrasens e.V.'‘ hat die Domain esowatch.de erworben und dort eine Weiterleitung auf Google installiert.

Der Grund dafür bleibt mysteriös. Auffallend ist allerdings, daß uns ebenfalls aus der Ecke der Bioenergetiker mit dem Rechtsweg gedroht wurde, falls wir einen Beitrag über Viktor Philippi, den Erfinder der sogenannten Bioenergetischen Meditation nicht aus dem Netz nehmen.

Der Einfachheit halber haben wir diesem Wunsch entsprochen. Man überzeuge sich statt dessen einfach aus erster Hand von den Kräften des Viktor Philippi.

Immer nur dagegen?

Wie Apfelsina richtig herausgefunden hat, sind wir hier in der Regel gegen alles.

Wie aber Knarf Rellöm auf der anderen Seite richtig anmerkt, kann man ja nicht immer nur dagegen sein, sondern muss auch mal bessere Vorschläge machen. Deswegen hier ein extrem putziger Hauch positiver Energie:

Wie immer vielen Dank für den Hinweis.

Anonyme Beschuldigungen gegen Esowatch.com

Was haben K.Baist, H. Meyer, S. Voithjner und M. Severin gemeinsam? — Nun, sie alle haben in den letzten Tagen vom selben Computer aus den gleichen Kommenar hier hinterlassen – immer und immer wieder.

In dem Kommentar wird mit eigenwilliger Formulierung das Projekt Esowatch.com zahlreicher Verfehlungen beschuldigt. Esowatch.com sei illegal (weil die Server in den USA stünden), ein Autor sei wegen Verleumdung verurteilt, es fände dort ein „intellektueller Amoklauf“ statt, Leute von Esowatch.com seien bei Wikipedia raus geflogen, würden nicht an Biophotonen glauben, etc. Auch auf Indymedia wurde Esowatch.com schon unter ähnlichen Pseudonymen desavouriert.

Die Beschuldigungen sind für die Betreiber von Esowatch.com nichts neues. Laut diesem Blog-Eintrag handelt es sich bei Baist, Meyer, Voithjner und Severin wohl um den Alleinunterhalter und Erfinder Hans Weidenbusch, der u.A. behauptet, den Impulserhaltungssatz widerlegt zu haben. Schade, Billard kann man dann wohl bald nicht mehr spielen.

Esowartch.com schreibt weiter:

Alle diese Gerüchte sind falsch:
* So wird behauptet, Esowatch Autoren wären bei Wikipedia rausgeflogen, dies wird mit diesem link „belegt“. Nur steht da leider nix von rausgeflogen, sondern es wird nur die Vermutung geäussert, wir hätten unseren Standpunkt nicht in Wikipedia durchsetzén können und deshalb Esowatch gegründet. Tatsache ist vielmehr, dass einige von uns weiter bei Wikipedia aktiv sind, andere es nie waren. Der einzige, der bei Wikipedia rausgeflogen ist, ist Hans Weidenbusch selber.
* Ferner wird geklagt, dass wir anonym schreiben. Tatsache ist, dass unser Verleumder selber anonym ist- ein Esel schimpft den anderen Langohr :-)
* Weiter wird behauptet, wir wären wegen Verleumdung verurteilt, dies wird mit diesem Link belegt. Wie aber schon gesagt sind wir anonym. Auch der Herr Popp weiß nicht, wer wir sind, und er irrt sich wenn er denkt bei uns schreibt eine „Märchen Spezialistin“.

Daß das Programm, daß solche Massenkommentare wie die von Meyer, Müller, Schulze und Baist rausfiltert, auch noch Spam Karma heißt, ist dann doch der Beweis dafür, daß der Weltgeist (oder das globale Energiefeld?) doch Humor hat.

Hier fehlt ein Beitrag!

Hier stand bis vor kurzem ein Artikel über Viktor Philippi, und die sogenannte Bioenergetische Meditation. Der Biosens e.V. sah in dem betreffenden Beitrag eine ehrschädigende Rufverletzung und hat mit dem Rechtsweg gedroht, falls der Beitrag nicht entfernt wird. Der Einfachheit halber nehmen wir den Beitrag wie verlangt vom Netz. Man überzeuge sich statt dessen aus erster Hand von den Kräften des Viktor Philippi.

Die tibetanisch-mystische Lehre der Löcher

Geht Euch das auch so? Man kann kaum noch das Radio anmachen, da geht es um Tibet. Tibet hier, Tibet da, chinesische Polizisten verprügeln Mönche, Mönche zünden chinesische Geschäfte an, das olympische Komitee betont seine politische Neutralität, im Kino gibt es Gebirgsdramen und mittendrin meistens ein Skinhead mit Kassengestell.

Warum die Alternaiv-Szene das Christentum zum Teufel wünscht, aber in Begeisterung für einen orange gewandeten Möchtegern-Papst schwelgt, war mir schon immer schleierhaft. Wieso soll ich auf die Straße gehen, um zu fordern, daß die TibeterInnen nicht mehr von Maoisten sondern von Buddhisten regiert werden? Und: Wieso redet eigentlich niemand von den zahllosen Leuten, die aus anderen Gründen als religiösen in China unterdrückt werden?

Anscheinend ist es viel schlimmer, Mönche zu verprügeln als Atheisten. Und daß Mönche ihrerseits ihre Schäfchen unterdrücken, gehört zum guten Ton in religiösen Kreisen. Schließlich wissen sie mit ihrer direkten Leitung nach oben viel besser, was gut für die Menschen ist, als die Menschen selber.

So offenbarte der Dalai Lama 2006 zwei Journalisten des „Daily Telegraph“ die Lehre der Löcher: Homosexualität ist demnach falsch, weil – Zitat – : „Die Anderen Löcher produzieren kein Leben“. Wer also auf die falschen Löcher steht, oder am Ende gar Sex ohne Penetration macht – Oh mein Gott! –, kann sich das Nirvana von der Backe putzen. Theologisch ist das umstritten. Homosexuelle BuddhistInnen betonen, daß es lediglich ein Verbot von Anal- und Oralsex für Mönche gibt.

Man könnte jetzt denken, deswegen geht hier ja nicht spezifisch gegen Schwule und Lesben, sondern einfach um Sexualfeindschaft. Aber so einfach ist es nicht. Zwar können auch Heten was falsch machen, wenn sie Interesse an den falschen Löchern haben. Aber Schwule und Lesben sind geradezu dazu verdammt, im Bett nur Sünde zu produzieren — denn ohne Mama und Papa gibt’s auch kein Kind und darum geht’s ja bei den richtigen Löchern. Sagt zumindest der Dalai Lama.

Und für diesen Unsinn sollen wir jetzt gegen China protestieren? Dann doch lieber für die Freiheit, daß alle mit ihren Löchern anstellen, was ihnen Spaß macht. Und gegen alle, die uns das verbieten wollen – egal ob Maoisten, Empiristen, Christen, Seifenkisten oder Buddhisten.

Entschwulisieren 1€

Nochmal zum Christival: Ein schönes Bild aus einem Bericht über eine Gegendemo auf Indymedia. Mehrere PMs der Veranstaltenden hier.

Entschwulisieren 1€

Christival.de gehackt

von Indymedia:

Nach der überaus erfolgreichen Demo gegen das christival in Bremen ist dem Ärtzeteam NordWestSüd ein weiterer genialer Coup gelungen. Unter Einsatz ihres Lebens haben sie sich in die Serverräume der Christlichen InterNet-Arbeitsgemeinschaft (cina.de (grade nicht benutzbar)) eingeschlichen und die grundgesetzkonforme Ordnung im Computerkühlschrank wieder hergestellt. Die Webseiten der Sektenclique sind vorrübergehend nicht erreichbar. christival.de wurde zu therapiezwecken umfunktioniert.
Als Beweis für ihre Heldentaten hat das Ärtzeteam NordWestSüd dieses Foto von der Geisel gemacht. Die Vorführung beginnt erst nach einem Klick auf die Hompage. rave on!

Christival Defacement

Sittenstrolche, Perverslinge und Homo-Ideologen

Nachdem ich bei Lysis gelesen habe, daß beim katholischen Nachrichtendienst kreuz.net Holocaustleugnung stattfindet, habe ich mir dieses Portal mal näher angeguckt — und kann nur sagen, es lohnt sich…

Im Bistum Linz scheinen Sittenstrolche und Perverslinge die Oberhand gewonnen zu haben.

Denn: Es gibt dort Seelsorge für Schwule und Lesben. Für eine große Show des fundamentalistischen Unfugs nutze man die seiteneigene Suchmaschine mit dem Schlagwort Homo-Ideologen
Priceless…

All your belly are belong to us

all your belly are belong to us

„Jesus bewegt Bremen“. Vom 30. April bis 4. Mai wird der bekannte Religionsstifter die Hansestadt bewegen. So formuliert es zumindest die PR-Abteilung des „Christival“. Und weiter: „Das Christival ist DAS christliche Großereignis des Jahres. Beim Kongress junger Chsiten kannst Du
fünf Tage zuhören, mitreden, beten, lernen und natürlich feiern – mit anderen Christen aus Landes- und Freikirchen, Jugendverbänden und anderen Bewegungen“.

Das Festival möchte nach eigener Auskunft junge Menschen in ihrer Nachfolge zu Jesus Christus stärken und die missionarische Jugendarbeit fördern. Dazu gibt es jeden Tag Gottesdienst, Workshops und abends wird zu frommen Rythmen geschunkelt. Auf der Messe missionarischer Möglichkeiten beraten sich etablierte Kirchengliederungen und dubiose Sekten darin, wie man am effektivsten Menschen bekehrt.

Heterosexualität ist ein wichtiges Thema auf dem Event: In getrennten Arbeitsgruppen reden Jungs und Mädchen z.B. darüber, wie der redliche Umgang mit dem anderen Geschlecht aussieht und sinnieren, was Gott sich wohl dabei gedacht hat, Sexualität in die Welt zu bringen. Andere Workshops bieten Beratung dafür, wie man eine lebenslange Ehe führen kann. Oder man überlegt sich, wie man gleich ganz um Sex drumherum kommt, indem man einem christlichen Orden beitritt. Vor allem dürfte es also darum gehen, junge Schäfchen in der christlichen Lebensführung zu bestärken.

Aber die abschreckenden Beispiele der Grenzbereiche der gottgefälligen Lebensweise dürfen da nicht fehlen. So war z.B. ein Workshop der Lebensberater von „Wüstenstrom“ vorgesehen. „Wüstenstrom“ geht davon aus, daß sexuelle Orientierung kein Schiksal ist, sondern geändert werden kann. Statt aber heterosexuellen Jugendlichen das Überschreiten ihrer sexuellen Einseitigekeit zu ermöglichen, widmet sich der Verein dem Kampf gegen Homosexualität. Das Konzept kommt aus den USA. In einer wilden Mischung aus Gruppentherapie und religiöser Erweckung werden Schwule und Lesben gedrängt, ihr sündiges Leben aufzugeben.

Gegen solcherlei dubiose und homophobe Gehirnwäsche hat sich Protest geregt und nach einigen Berichten in bundesweiten Medien wurde Wüstenstrom vom Festival ausgeladen. Aber das heißt nicht, das reaktionäre Positionen außen vor wären.

Der Verein Birke e.V. bietet z.B einen Workshop zum Thema Abtreibung an. Angeblich macht der Verein Schwangerschafskonfliktberatung. Die Anerkennung dafür hat die Birke allerdings vor zehn Jahren vergeblich beantragt. Aus gutem Grund: Die Birke gehört zur Szene der sogenannten Lebensschützer, die mit moralischem Terror versuchen, sowohl individuell als auch gesellschaftlich jegliche Abtreibung zu verbieten. Die Webseite des Vereins ist geradezu übersäht von süßen, knuddeligen Kindern und die Rhetorik spricht für sich:
„Die Tötung eines ungeborenen Kindes ist ein brutaler Akt, der dem Wesen und der Natur einer Frau völlig zuwider läuft. 80% der Mütter, aber auch viele Väter, leiden nach der Abtreibung ihres Kindes manchmal ein Leben lang unter psychischen und psychosomatischen Folgeerscheinungen, die unter dem Begriff Post-Abortion-Syndrom zusammen gefasst werden“
ÄrztInnen und Psychologie kennen dieses Syndrom nicht, propagiert wird es von den AktivistInnen der Lebensschützer-Szene. Von Unfruchtbarkeit über Brustkrebs, schweren Depressionen und Beziehungsunfähigkeit bis zu Migräne und Frigidität gehen die Symptome, die man Frauen, die abgetrieben haben, an den Halsch wünscht.

Wer jetzt denkt, es handelt sich beim Christival um eine Angelegenheit weniger religiöser Fanatiker, irrt. Familienministerin Ursula von der Leyen übernimmt persönlich die Schirmherrschaft für die Veranstaltung. Das Familienministrium lässt 250.000€ springen und die kirchenpolitische Sprecherin der Bremer CDU meint: „Gerade weil es so viele haltlose Jugendliche gibt, braucht unsere Gesellschaft junge Menschen, die bereit und in der Lage sind, die Zukunft unseres Landes aus christlicher Verantwortung heraus zu gestalten“.

Aber die Haltlosen, zerrütteten Existenzen sitzen schon in den Startlöchern: Am 30.4., zeitgleich mit der Eröffnung des Christivals, findet eine Bündnisdemonstration gegen Homophobie und Sexismus statt.
Den Extrem-Christen gefällt so viel Aufmerksamkeit gar nicht. Man fragt sich:„Muss Christival-Start von der Polizei geschützt werden?“ Auf jeden Fall wird der zwischen Konservativen und christlichem FundamentalisteInnen wabbernde Heterosexismus nicht unwiedersprochen bleiben.

30.4. 20 Uhr. Bremen. Schlachthof.

Huch! Nochmal Esowatch!

Es gibt eine weitere Seite mit dem Titel Esowatch im Netz: http://esowatch.com/i. Dort gibt’s ein Wiki über diversen Esoterik-Firlefanz und mehr.

Astralreisen mit Ufos

Ufo entführt Trabi Sehr schön wirr: http://astral.lichtnetz.eu.org/. Leider funktioniert die Hälfte der Seite nicht – evtl. wurden die fehlenden Dateien von Ufos entführt. Mehr dazu unter http://www.ufo.at/.
Mir fällt dazu ein altes Zitat aus einem Donald-Duck-Comic ein: „Wir Psychologen haben einen Fachausdruck dafür: Sie sind Ballaballa.“

Grüne gegen Homöopathie

Man glaubt es kaum: Während die grün-alternaive Szene sonstwo gerne dabei ist, wenn es um schwache Felder und feinstoffliche Kräfte geht, hat in Gladbeck das GRÜNE Ratsmitglied Franz Wegener gegen eine Veranstaltung über Schüßler-Salze polemisiert und wurde daraufhin mit Rücktritts-Forderungen konfrontiert.
Aber lesen Sie selbst den amüsanten Beitrag zu diesem Vorgang bei Ruhrbarone.

Kirche und Homosexualität

Gefunden bei der Radiosendung Chilligays.

Ob Schwule, Lesben, Bisexuelle, Schlampen oder Polysexuelle: Alle Leute mit spannender Sexualität schimpfen immer auf die Kirche. Besonders auf die katholische. Dabei gilt diese Sekte ganz zu Unrecht als Vertreterin einer ewig gestrigen Sexualmoral, handelt es sich doch um die größte Transvestiten-Organisation der Welt. Eine prächtig Stola in Purpur, ein weißes fließendes Kleid und dazu ein schwarzer Samtüberwurf: Keine Schwulendisko, kein CSD, kein Marianne Rosenberg-Konzert bringt so viele Männer im Kleid zusammen wie die Konklave – die Kardinalsversammlung, die den Papst wählt. Sogar Josef Ratzinger soll das Ziel, Papst zu werden, gefasst haben, weil ihn die Pracht der Bischöffe und Kardinäle in den Bann gezogen habe.

Gerade für Schwule ist die katholische Männergesellschaft sehr attraktiv: Keine Frau stört das vertrauliche Miteinander. Bis 1994 durften Frauen beim Hochamt wenigstens als Messdienerinnen helfen. Dann hat Papst Johannes Paul II ein Machtwort gesprochen. Seit dem ist _Mann_ unter sich in den Katakomben der Klöster und im Priesterseminar. Ideale Bedingungen also für homophile Neigungen. Die US-amerikanischen erzkonservativen „Catholics united for the Faith“ meinen dazu: Schwule im Priesterseminar, das ist als wenn man einen Alkoholiker in die Bar schickt. Himmlische Bedingungen also. Aber Vorsicht: Wer im Kloster nach feschen Jungs sucht, darf sich nicht erwischen lassen. Denn offiziell ist Homosexualität in der Kirche nach wie vor verboten. Nach der Priesterweihe muss sich weniger Sorgen mehr um die Konsequenzen machen: Priester, Kardinäle und Bischöffe sind wie Beamte bei einer höheren Macht angestellt und damit fast unkündbar.

Diese Position steigt einigen zu Kopf und umnebelt vom eigenen Konservatismus fangen sie an, Quatsch zu reden: Wer soll z.B. ernst nehmen, wenn Kongregation für Glaubenslehre betonet, daß „homosexuelles Tun dem geschlechtlichen Ausdruck ehelicher Liebe weder gleichwertig noch in gleicher Weise annehmbar ist“, weil Homosexualität „Leben und Wohlfahrt einer großen Zahl von Menschen ernsthaft bedroht“? Was soll man sagen, wenn der alte Papst 2003 die Homo-Ehe „die Legalisierung des Bösen“ nennt und der neue allen Ernstes sagt: „Wie es bei jeder moralischen Unordnung der Fall ist, so verhindert homosexuelles Tun die eigene Erfüllung und das eigene Glück.“?

Zufriedenstellend erklären kann man sich diesen Unfug eigentlich nur, wenn man bedenkt, daß die Hälfte von dem Laden im schwul ist, was aber unbedingt unbekannt bleiben muss. So sieht es zumindest John McNeill. Der ehemalige Jesuitenpater bekennt sich vor fast 30 Jahren öffentlich zu seiner Homosexualität, woraufhin ihn der Papst zum Schweigen zwingt. Als McNeill sich daran nicht hält, wird er exkommuniziert. Wer also zum falschen Zeitpunkt den Mund aufmacht, kann doch entlassen werden. Der ehemalige Priester schätzt, daß ca. 40% des Klerus schwul ist. Er selbst hält seine Homosexualität für ein Geschenk Gottes. Daß ist zwar fromm, aber wenigstens nicht homophob. Immerhin.

„Und er hat sich doch bekehrt!“

Wie gesagt, ich liebe meine Google-Ads. Heute habe ich zu meiner großen Freude den Link zu
http://www.die-wundertaetige-medaille.de/ vorgefunden – ein Marienumhänger, der vor Brustkrebs und Heidentum schützt. Ein schönes Detail am Rande: Maria trägt Unterarmklingen wie Wolverine, man vergleiche:
Maria 2.0Wolverine
Was das wieder alles soll – man weiß es nicht.