Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Esowatch macht zu

Dieser Tage gäbe es einiges über Verschwörungstheoretikerinnen und Esoteriker zu berichten, aber leider, leider, wurde vor einiger Zeit die Identität einer an Esowatch beteiligten Person offen gelegt. Da das Feld Esoterik eines ist, bei dem Anonymität ein hohes Gut ist — oftmals schlicht bedeutet, dass man sich nicht mit den Klagen von Eso-Spinnern rumärgern muß, siehe hier — wird hier in Zukunft nichts investigatives zum Thema Esoterik zu lesen sein.
Für entsprechende Inhalte hatten wir schon diverse Male auf Psiram hingewiesen. Das Wiki bieten Esoterikkritik auf hohem Niveau und es gibt auch ein Blog. Die bei uns gesammelten Beiträge bleiben online.

Silence will fall if Malte Loos succeeds

Malte Loos war fast schon VWL-Professor, als er sich in den USA dazu entschlossen hat, der STILLE zu dienen. Und wie jeder weiß, der sich mit Verschwörungstheorien auskennt, ist der beste Weg, etwas zu verstecken, das undenkbare einfach offen zu sagen und sich darauf zu verlassen, dass die Wahrheit zu unglaublich klingt, um erkannt zu werden. Deswegen ist es nur logisch, dass Malte Loos die STILLE als halbesoterisches Selbstoptimierungsprogramm tarnt. Die schlechten Fotos auf seinem selbstgemachten Flyer sollen vergessen machen, dass die STILLE in Wirklichkeit eine weltumspannende Geheimorganisation mit dem Ziel der Weltbeherrschung ist! Wie nahe dieses Ziel schon ist, sieht man unter anderem daran, dass STILLE-Agent Malte Loos seine Übungen im Deutschen Bundestag und im Landwirtschaftsministerium anbietet. Hier der Beweis:

Wie weit geht der Placebo-Effekt?

Die Süddeutsche berichtet hier über eine schon etwas ältere psychologische Studie, die zeigt, dass der Placebo-Effekt offenbar stärker und vielschichtiger wirkt, als man bisher angenommen hat. Sogar Müdigkeit lässt sich laut den Ergebnissen mit eingebildetem Schlaf überwinden. Der Effekt wirkt um so stärker, je überzeugender das Setting ist und ganz besonders in Ausnahmesituationen, in denen Menschen nicht abgelenkt sind und sich ganz auf die Scheinbehandlung konzentrieren können. Teure Placebos wirken besser als billige. Auf Komplementärmedizin wie Handauflegen, Homöopathie oder Energieheilung geht die Studie nicht ein, aber die Schlüsse liegen auf der Hand: Hoher Preis, Ausnahmesetting, missionarisch auftretende „Heiler“ und hoch überzeugte Probanden => hohe Heilwirkung.

Energiewesen und Einhörner united


Danke für den Hinweis!

Piercing tut weh

Der ORF warnt mit Rückgriff auf Fachärzte der Traditionellen Chinesischen Medizin vor Energieblockaden, die durch Piercings entstehen. Dem kann man sich nur uneingeschränkt anschließen. Schon vor einigen Jahren hatte Facharzt Dr. Schneider vor Piercings gewarnt:

Für meine antideutschen FreundInnen

Wenn der Zynismus zum Glaube wird, ist das vielleicht politisch ätzend, aber manchmal wenigstens schön, wie Susanne Blech hier zeigt:

Töpfe, Dosen und Katzen für die Revolte in der Türkei

PS als Ergänzung zum letzten Video: So weit ich das verstehe, singen dort Hooligans des Fußball-Vereins Beşiktaş Istanbul darüber, dass es angesichts der Zerstörung von Lebensraum Zeit ist, zusammen gegen die autoritäre Regierung aufzustehen. Explizit angesprochen werden dafür die Fangruppen der zwei anderen Istanbuler Vereine Fenerbahçe und Galatasaray. Dass der Rapper sich als Çapulcu (Plünderer) bezeichnet, bezieht sich darauf, dass Erdoğan die DemonstrantInnen damit beschimpfen wollte. Der Begriff ist ihm mittlerweile entglitten, viele der Revoltierenden nennen sich mittlerweile selbstbewusst Çapulcu.

Gezi Parkı Marşı (Gezi-Park-Hymne)

… gefunden beim Gezi-Park-Solidaritäts-Ticker von Nadir.org

Fankultur in Glaubenssachen

Politische Aussagen verstehen

Der politische Jugendverband „Sozialistische Jugend die Falken“ wirbt u.A. mit dem folgenden Aufkleber:

Was das mit (Jung)sozialismus zu tun hat, ist auf den ersten Blick schwer zu verstehen. Als kleine Hilfestellung haben wir eine verständlichere Version entworfen:

ML als Pseudowissenschaft

Die KollegInnen von Psiram in der schon hin und wieder obskurantistischen Wochenzeitung Jungle World: „Marxismus-Leninismus ist nach unserem Dafürhalten ebenfalls eine Pseudowissenschaft“. Link zum Interview hier.

The Real Esowatch heißt jetzt Psiram

So was verrücktes, seit knapp drei Wochen hat sich unsere Besucher_innnezahl vervielfacht. Ich vermute, das liegt schlicht und einfach daran, dass das große Esowatch — die Domain esowatch.com mit Blog, einem sehr lesenswerten Wiki und Foren — nicht mehr erreichbar war und viele bei der Suche hier gelandet sind.
Wer also The Real Esowatch sucht und nicht unser kleines Blog, dass zufällig den selben Namen trägt, findet die Kolleg_innen jetzt unter dem Namen Psiram/Esowatch unter Domain http://psiram.com.
Wir wünschen dieser lesenswerten Seite weiterhin viel Erfolg bei der Aufklärung über all den Unfug, der aus der Esoszene so kommt.

Wiedergeboren als Hoppelhäschen mit kuscheligen Ohren

Ein schönes Werk von Chatte Chante, das Lied gegen die Esoterik:

VeganerInnen der Welt – schaut auf diese Wurst!

Wurst mit eingebautem Tierwohl
Tierfreundlicher Schinken von der Aktion Tierwohl — kein Witz, habe ich so im Discounter gefunden.

Publikum nach Lesung von Walser, Grass und Sarrazin

Was kommt raus, wenn man zwei Stunden lang Walser, Grass und Sarrazin zuhören musste? Folgendes:

Jim Crow ist zurück

Jim Crow ist zurück, in Berlin:

Tanz den Jesus Christus


Jugend 2011


Jugend 1981

Braucht es mehr, um zu beweisen, dass die Welt zu Grunde geht?

Vegan Streetart

Pauli: Leben im Landtag mit viel Gefühl und Gott

„Wenn der Glauben nicht da ist und damit meine ich auch den Glauben an eine göttliche Kraft, dann kann kein menschliches Konzept in diesem Staat irgendwas bewirken.“ Gabriele Pauli im Bayrischen Landtag:

Böse, böse Linke

Wenn eine Sekte in einer Stadt eine Veranstaltung machen will, kommt manchmal ein Veranstalter daher und will seine Räume dafür nicht zur Verfügung stellen. An sich ist das ein recht häufiger Vorgang, der meist ohne größere Aufregung vor sich geht: sucht man sich halt einen anderen Raum für die Predigt.
Ganz und gar nicht unaufgeregt agiert im Moment Justus Wertmüller von der antideutschen Zeitschrift „Bahamas“, weil das Conne Island, ein linkes Zentrum in Leipzig, eine Veranstaltung mit ihm abgesagt hat. Die dazu abgegebene Erklärung der Bahamas ist wieder ein Beweis dafür, warum aufrechte Antideutsche so niedlich sind:
Was Wertmüller besonders wichtig ist, ist „dass die Linken, und zwar alle, sowohl ihrem Aussehen wie ihrer Gesinnung nach hässlich“ sind. Das will der Onkel auch hartnäckig verteidigen. Bis vor kurzem hat er gedacht, im Conne Island wären die Leute nicht hässlich. Weil die bösen, bösen Leute dort den Justus aber jetzt nicht reden lassen wollen, zeigt er’s ihnen jetzt richtig und nennt vor allem die Leipziger Linken vom „Antifaschistischen Frauenblock“ nicht nur hässlich, sondern gleich noch konform, karrieristisch, deutsche Blockwärterinnen, Opportunistinnen, konformistische Versager, Gender-Platzkühe und Verteidiger der Volksgemeinschaft. Am Ende ruft er alle, die über Kontakte nach Leipzig verfügen auf, den bösen, bösen Leuten in Leipzig zu sagen, wie hässlich sie sind.
OK, machen wir: „Leipziger! Ihr seid hässlich. Aber das ist voll OK so. Wegen uns müsst Ihr nicht so aussehen wie die Hohepriester der Antideutschen K-Gruppen.“

Castor Schottern, Google und Falun Gong


Wer heute bei Google News nach „Castor Schottern“ sucht, bekommt als dritten Hit einen Bericht der „Epoch Times“ — die Zeitung der Sekte Falun Gong.
Die Spiritualisten nutzen offensichtlich das aktuelle Interesse am Castor, um Leute mit ihrer Zeitung bekannt zu machen. Um die hohe Platzierung zu erreichen, haben sie sowohl in der Titelzeile als auch in den Header-Daten ihres Web-Angebotes Stichworte wie Sabotage, Gorleben, Castor, Atom, Schottern, Umwelt- und Naturschutz, Klimawandel und Klimaschutz, Alternative Energien und Energiesparen untergebracht.
Wie der Tibetanische Buddhismus sucht Falun Gong anscheinend, über die deutsche Alternativ-Szene Unterstützung für ihre religiösen Ziele zu erhalten.

Edit: 20 Minuten, nachdem ich das gebloggt habe, ist der Link bei Google nicht mehr zu sehen. Weiß der Fuchs, weshalb…

Geheimwissen der Lemurer: Reality-Creating

Der natürliche Weg der Nasenbrille Ein beliebter Vorwurf an die Esoterik ist, daß sie dazu einlädt, sich die Verhältnisse schön zu denken, statt auf Änderungen zu zielen. Nicht so bei Reality Creating nach Dietrich von Oppeln-Bronikowski. Wenn Herr Oppeln-Bronikowski meditiert, macht er Ausflüge nach Lemuria. Die lemurischen Ureinwohner waren so freundlich, ihm beizubringen, daß man ganz einfach seine eigene Realität selbst erschaffen kann. Man muss nur ganz einfühlsam mit den lemurischen Wahrsagelkristallen spielen und die geheimnisvollen Entwicklungslinien von der Vergangenheit bis zur Zukunft entspinnen, dann ergibt sich alles von selbst. Mit genügend Einblick in die Geheimnisse des Kosmos und dem Willen, sie zu entwirren, erschafft man nur mit Geisteskraft eine neue Realität. Das ist Reality-Creating.

Will man zum Beispiel eine Zukunft ohne finanzielle Sorgen, muss man nur ergründen, wie man es schafft, einer Menge leichtgläubiger Leute für viel Geld einen völlig unglaubwürdigen Science-Fiction-Mythos unterzujubeln. Wenn man das weiß, kann man dieses Wissen weiterverkaufen und das übliche Esoterik-Franchising-System aufbauen, Trainer und Kristallberater ausbilden und sich entspannt zurücklehnen, während die den Quark an den Endkunden weiterverkaufen müssen.

Aber Vorsicht: Wie die wirklich eingeweihten wissen, wurde Lemuria etwa 49.900 v. Chr. von den Halutern zerstört. Einen verlässlichen Schutz vor den Zumutungen der Verhältnisse bietet also auch Reality-Creating nicht.

Mit Krishna gegen schlechte Energie


Die Internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein glaubt, daß nicht Marie Curie, sondern ein gewisser Vasudeva die Atomkraft entdeckt hat. Laut der uralten und geheimen Weisheit der Krishna-Webseite haben schon vor tausenden von Jahren Erleuchtete Atombomben gebaut und spirituell kontrolliert. Leider ist durch eine Indiskretion in der langen Reihe von Meister zu Schüler das Wissen über das Atom an Frau Curie und damit an die Wissenschaft gelangt, die ohne spirituelle Einbindung mit den Grundfesten des Universums laboriert — mit den bekannten Folgen.
Genau wie gläubige Kommunisten früher immer meinten, sozialistische Kraftwerke seien OK, sagen die Krishna-Jünger heute, spirituelle Atomkraft wäre in Ordnung und mobiliseren zum Castor — vermutlich zu Allererst, um in der wuselnden Alternativszene AnhängerInnen zu finden. Das ist vermutlich eine gute Strategie, wenn man bedenkt, daß die Konfrontation mit der hochgerüsteten Staatsmacht im winterlichen Wendland nicht selten zu existenziell bedrohenden Grenzerfahrungen führt. Um die damit einhergehende Verstörung zu bewältigen empfehlen wir, sich an die Demosanis und die Out-Of-Action-Bereiche bei den Anti-Castor-Camps zu wenden und die Spiritualisten auf die Gleise zum Castor-Wegbeten zu schicken.

Astrologie in Erfurt


Kein Kommentar.

Wer steckt hinter diesem Unfug?

Irgendjemand, der sich antigerman1989 nennt, behauptet, Esowatch zu betreiben. Das stimmt nicht.

Samstag in Berlin: 1000 Kreuze in die Spree

Für den 18. September 2010 mobilisiert der Bun­desverband Lebensrecht zu einem „Schweigemarsch“ mit dem Titel „Marsch für das Leben“. Damit wollen die selbst ernannt­en Lebensschützer für ein generelles Verbot von Abtreibungen demonstrieren.

[weiter auf http://no218nofundis.wordpress.com/]

Kreuz.net schreibt über die letztjährigen Gegenaktionen der „finsteren Todestruppe des Aktionsbündnis ‚1000 Kreuze in die Spree‘“:

Von dem Schweigemarsch fühlten sich knapp halb so viele gewalttätige Apologeten der Abtreibungsgewalt so provoziert, daß sie die Menschenrechtler mit einer brennenden Bibel bewarfen. Sie brüllten Sprüche wie „Hätt’ Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben.“ Ein Plakat warb für „Orgasmus statt Abendmahl“. Ferner wurden Kreuze unter Gejohle in die Spree geworfen.

Na das klingt doch nach einer attraktiven Veranstaltung!

Geomantie in Erfurt?


Martin Voltersen ist Magier, genau genommen Erdmagier. Auf seiner Webseite bewirbt er genau wie zahlreiche andere Esoteriker seine Dienste als Geomant. In Kneipen liegt sein „Geomantischer Stadtplan“ aus und zeigt „Die Organik einer Stadt“. Gemeint sind damit geheimnisvolle Orte der Kraft wie große Kirchen und kleine Bio-Schnellimbisse, uralte Klosterruinen und neu eröffnete Feng-Shui-Praxen.

Auf den ersten Blick scheint es völlig plausibel, daß Voltersen in einer zweijährigen Ausbildung Zaubern gelernt hat. Aber das Studium der uralten und geheimen Schriften zum Thema Geomantie lässt Zweifel aufkommen. Und zwar gleich in mehrerlei Hinsicht:

  1. Die Zugangsvoraussetzungen. Um Geomant zu werden, muss man erst eine Ausbildung als Krieger oder Paladin durchlaufen. In seinem Lebenslauf erwähnt Voltersen aber nichts von einer Ausbildung in den martialischen Künsten.
  2. Die Fertigkeiten. Ein Geomant muss man sich ganz auf diesen Weg konzentrieren und verliert alle sonstigen Spezialfähigkeiten. Voltersen behauptet aber, neben Geomantie auch Psychologie, Energetische Körperarbeit, Charakteranalyse, Aura-Betrachtung, spirituelle Heilung, Energetik, Allergien und Ernährungsberatung zu können. In seiner Karte schmeißt er Geomantie, Feng-Shui, Astrologie, Christentum, Hinduismus und Pantheismus durcheinander. Dieser Mischmasch ist zwar typisch für die zeitgenössische Esoterik, aber für den reinen Weg des Geomanten völlig inakzeptabel.
  3. Die Initiation. Der Weg zur Geomantie ist ein steiniger. Viele Hürden müssen überwunden werden, bis man schließlich in Urnechs Sanktum auf der geheimnisvollen Realitätsebene von Kinestia die Initiation erfahren darf. Es ist kaum zu glauben, daß Voltersen das geschafft haben soll, insbesondere weil ein Chronomant nötig ist, um überhaupt nach Kinestia zu kommen.
  4. Die Karte. Es ist richtig, daß ein Geomant eine Karte seiner Umgebung erzeugen kann — auch wenn er dafür die 11. Bewusstseinsebene erreicht haben muss. Die Karte eines echten Geomanten enthält Wände, Türen, Gänge, Wege, Lebewesen und Schätze. In keinem Fall aber zeigt sie Werbung — weder für den ausführenden Zauberer, noch für andere Zauberei- und Esoterik-Geschäfte.

Es spricht also einiges dafür, daß es sich bei der Erdmagie von Martin Voltersen und anderer Geokomiker wie Marko Pogačnik um faulen Zauber handelt.

PS: Wer die uralte und geheime Quelle der Weisheit findet, kriegt eine kostenlose Charakteranalyse.

Reinkarnation gelungen: Adorno live in Fulda


Der beliebte Sozialphilosoph und Komponist Theodor W. Adorno (Mitte) spielt am kommenden Samstag live in Fulda. Mit dabei sind (v.l.n.r.) Alfred Sohn-Rethel, Siegfried Kracauer, Erich Fromm und Herbert Marcuse. Max Horkheimer wird das Orchester dirigieren.

Zustande kam das späte Comeback durch einen Zufall. Eine Gruppe von Linksradikalen hatte in einer synergetischen Reinkarnations-Gruppentherapie nach Ursachen für die häufigen Spaltungen antideutscher Gruppen gesucht. Durch einen falsch geerdeten Reinkarnationskanal manifestieren sich dabei Adorno und seine Kollegen in der Praxis von Reinkarnationstherapeut Rainer Vollmar in Dietershan bei Fulda. Schwer enttäuscht vom heutigen Zustand Kritischer Theorie entschieden sich die frisch Inkarnierten nach kurzer Diskussion dazu, sich in ihrem zweiten Leben ganz auf die Musik zu konzentrieren.

Jürgen Habermas und Axel Honneth wollten sich zu den Vorgängen nicht äußern.

Heiliger Stuhl im Angebot

Hier:

Atheistisch Buskampagne gestartet

Gestern ist in Berlin die atheistische Buskampagne gestartet. In den nächsten Wochen wird der Bus mit der Aufschrift „Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott“ über 25 Städte besuchen und mit Lesungen und atheistischen Stadtrundfahrten gegen den großen Einfluss von Religion eintreten. Eigentlich wollte die Kampagne wie ihr englisches Vorbild Werbeflächen auf öffentlichen Verkehrsmitteln mieten, aber die angefragten Verkehrsbetriebe waren allesammt nicht bereit, die gottlose Botschaft auf ihre Busse zu kleben — so viel zum Thema Glaubens- und Gewissensfreiheit.

Wie die Financial Times hier berichtet, ist die Gegenkampagne schon unterwegs: Evangelikale Eiferer folgen der Kampage mit einem eigenen Bus und drohen mit dem Religiösen Restrisiko: „Und wenn es ihn doch gibt?“

Den Busfahrplan findet man auf der Webseite der Kampagne: http://buskampagne.de.